DANKE MÄDELS!


Gesehen und für gut befunden bei: Und sonst so

Und sonst so?

Danke Mädels! Ihr zaubert aus Gras Milch.

Aber nicht doch! Wir Kühe müssen DANKE sagen:

DANKE MENSCHEN!

Danke, dass wir im Stall stehen und gärende Silage und gelegentlich Heu statt frischem Gras essen dürfen.

DANKE MENSCHEN!

Danke, dass wir für „eure“ Milch mit einem Euter, der bis zum Boden hängt, herumlaufen dürfen. Na ja, irgendwo müssen 50 Liter Milch am Tag ja herkommen. Ach übrigens … geben eure Menschenfrauen auch so viel Milch?

Rieseneuter einer Milchkuh

DANKE MENSCHEN!

Danke, dass wir jährlich ein Kalb bekommen und unsere frischgeborenen Kälber meistens nicht einmal direkt nach der Geburt trocken lecken dürfen, da ihr sie uns direkt wegnehmt und in Einzelboxen steckt.

DANKE MENSCHEN!

Danke, dass ihr uns unsere Hörner ohne Betäubung und unter großen Schmerzen abschneidet oder abbrennt, damit wir weniger Platz im Stall benötigen und ihr mehr von uns „dummen Kühen“ darin unterbringen könnt. (Die Enthornung ohne

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein.

10 Kommentare zu “DANKE MÄDELS!

  1. hanneweb sagt:

    Massentierhaltung, egal in welcher Form ist eines der grausamsten Verbrechen, die der Mensch den Tieren antut und mit nichts schön zu reden oder zu entschuldigen!
    Danke fürs teilen Jochen und zumindest bei uns in der Gegend, sowie im schönen Allgäu, wo wir auch sehr gerne Urlauben sind die Kühe mit ihren Kälbern noch auf der grünen Weide am frischen kräftigen Gras fressen, wie es eigentlich immer und überall sein sollte.
    Als ich klein war kam höchstens mal am Sonntag Fleisch auf den Tisch und war dadurch noch wertgeschätzt, etwas Besonderes.

    Liebe Grüße von Hanne

    Gefällt 2 Personen

    • Ja Hanne,
      auf dem Land (und gerade bei Euch) ist es noch möglich, derartiges Landleben zu sehen und zu erleben.
      Auch ich verabscheue die Massentierhaltung der einzelnen Fleischlieferanten (Schwein, Rind, Geflügel). Aber ist der damalige Sonntagsbraten nicht eher dem Einkommen angepasst gewesen? Schließlich war die Fleischversorgung sehr teurer und nicht so vorhanden, wie sie es heute ist (und natürlich auch erschwinglicher).
      Ich gebe zu, ich esse gern an vier Tagen der Woche Fleisch in den verschiedensten Variationen. Dafür verzichte ich sehr gern auf Salat, bin absolut kein Fan davon.
      Als Großstadtkind hat man kaum die Möglichkeit (und im ehemaligen Westberlin erst recht), sich mit der natürlichen Landwirtschaft auseinander zu setzen. Die landwirtschaftlichen Betriebe leißen sich wirklich an drei Finger aufzählen.

      G. l. G. Jochen

      Gefällt 1 Person

  2. Kein Like aber dafür liebe Grüße!

    Gefällt 2 Personen

  3. hanneweb sagt:

    Das ist zum Glück wahr Jochen, wobei jedoch auch bei uns die meisten Menschen ihr Fleisch lieber vom Discounter als vom Metzger holen, weil das nunmal billiger ist.
    Der damalige Sonntagsbraten war wohl auch dem Einkommen angepasst und meine Eltern arbeiteten beide in Wechselschicht in der Fabrik, damit es uns an nicht zu vielem fehlt. Waren ja sehr viele Kinder die versorgt werden mussten.
    Auch aus mir kann man keine Vegetarierin machen, weil ich dafür viel zu gerne Fleisch und Wurst esse. Aber seit langem achten wir darauf woher, von welchem Hof dieses Fleisch kommt und kaufen es deshalb nur noch beim entsprechenden Metzger, der das auch nachweisen kann. Ist zwar etwas teurer, dafür gibt es aber eben nicht so oft Fleisch und vor allem schmeckt es wirklich viel besser als vom Discounter.

    Liebe Grüße auch von mir zu dir, zur Zeit aus Bad Gastein 🍀

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    • Ich kann nicht einmal sagen, wo hier in der Nähe ein Schlachter ist. Gibt es sie noch? Kenne nur die Frischfleischtheke bei Real, Rewe oder Edeka. Aber natürlich auf dem Lande sind sie wohl noch anzutreffen. Und in Bayern auf dem Land gehört fast zu jedem Gasthof auch eine Metzgerei.

      Schöne Grüße nach Bad Gastein !

      G. l. G. Jochen

      Gefällt 1 Person

      • hanneweb sagt:

        Alleine bei uns im Ort gibt es drei sehr gute Metzger, die ihr Fleisch von Bauern beziehen und auch selbst verarbeiten. Unser Lieblingsmetzger ist aber ca. 8 km von uns entfernt, was uns für die sehr gute Qualität nicht zu weit ist.
        Kann mir vorstellen, dass es in Großstädten wie auch euer Berlin sehr schwer ist einen guten Metzger zu finden und deshalb auch Fleisch sowie Wurstwaren fast nur in Discountern eingekauft werden. Ähnlich ist es wahrscheinlich auch in Bayerns Großstädten und ansonsten ist es zum Glück auch wirklich so wie du hier schriebst.

        Dankeschön, hatten heute überraschend sogar Schnee! 😀

        Liebs Grüßle und hab auch du ein schönes Wochenende 🍀

        Gefällt 1 Person

  4. Rini sagt:

    Richtig toll dass es endlich jemand mal so auf den Punkt bringt! Danke 🙂

    Gefällt 1 Person

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